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SPD-Fraktion fordert zügige Umsetzung der Regio-S-Bahn Lübeck

  • Autorenbild: Jonas Bernzen
    Jonas Bernzen
  • vor 3 Tagen
  • 2 Min. Lesezeit

08. Juli 2026, Lübeck: Mit der Ankündigung der Landesregierung, die Bäderbahnstrecke zwischen Lübeck und Neustadt in Holstein nun doch elektrifizieren zu wollen, ist ein wichtiger Schritt in Richtung Regio-S-Bahn Lübeck endlich vollzogen worden. Es braucht aber auch ein Bekenntnis zum umfänglichen Regio-S-Bahn-Konzept, das die Mobilität in der Region zukunftsfähig macht. 


„Dass die Landesregierung Jahre gebraucht hat, um zu erkennen, dass die nachhaltige und kundenfreundliche Mobilität in Lübeck und der Lübecker Bucht nur mit der Bäderbahnstrecke zu erreichen ist, obwohl Gutachter und Kommunen dies seit Jahren bekräftigen, spricht nicht unbedingt dafür, dass ein ganzheitliches Mobilitätskonzept als Regio-S-Bahn zügig kommen wird. Aber genau hier brauchen wir Tempo auf der Schiene!“ so Kristin Blankenburg, Verkehrspolitische Sprecherin der SPD-Bürgerschaftsfraktion.


Die SPD Bürgerschaftsfraktion fordert seit langen vom Land Schleswig-Holstein im Rahmen des Verkehrsentwicklungsplans endlich verbindliche Zusagen zu machen, damit es auf bestehenden Schienen im Lübecker Raum mehr regionale Bahnhaltepunkte gibt. Dazu gehören auch der Ausbau des 3. und 4. Gleises in Höhe Bad Schwartau, um die zukünftigen Güter- und Fernverkehre durch den Fehmarnbelttunnel gut bewältigen zu können. So könnten weitere Bahnhaltepunkte in den Stadtteilen Marli/Brandenbaum, Schlutup oder Genin entstehen und die vorhandenen Bahnhaltepunkte zum Beispiel in St. Jürgen, Kücknitz/Dänischburg und Hochschulstadtteil sinnvoll ergänzen.


„Die Eröffnung des Bahnhaltepunktes Lübeck-Moisling hat gezeigt, wie regionale Bahnhaltepunkte die Stadtentwicklung positiv beeinflussen und zugleich gute Verkehrsanbindungen für die Einwohner:innen schaffen. Kurze Wege in Richtung Innenstadt und nach Hamburg bzw. die Lübecker Bucht sind attraktiv und werden genutzt, wie die jüngsten Fahrgastzahlen zeigen.“ so Kristin Blankenburg weiter.


Mit dem vollumfassenden Regio-S-Bahn-Konzept ist am Ende ein schienengebundener Ringverkehr in Lübeck denkbar. Schnelle, kurze Strecken, für die man mit dem Auto oder Bus deutlich länger brauchen würde. Auch der Anschluss in die Region ist von besonderer Bedeutung. Der Tourismus in Lübeck-Travemünde und entlang der Lübecker Bucht profitiert und auch die Anbindung an zentrale Gewerbegebiete wie in Lübeck-Genin stärken die wirtschaftliche Entwicklungen.


„Die Regio-S-Bahn stärkt als Mobilitätskonzept auf vorhandenen Schienen den Tourismus- und Wirtschaftsstandort und schafft eine weitere Steigerung der Lebensqualität für alle - nachhaltig und klimafreundlich“, fasst Peter Petereit, SPD-Fraktionsvorsitzender die Vorteile der Regio-S-Bahn zusammen.



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