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Lübeck, den

Wasser statt zuckerhaltiger Getränke an Schulen und KiTas

Der sportpolitische Sprecher der SPD-Fraktion und Vorsitzende des Jugendhilfeausschusses, Jörn Puhle, erklärt hierzu:

Kostenfreie Wasserspender an allen Lübecker Schulen, bei den städtischen Kindertagesstätten und möglichst auch bei den KiTas in freier Trägerschaft ist das Ziel der Lübecker SPD. Hintergründe sind verschiedene gesundheits-, soziale- und
umweltpolitische Aspekte.

Der Schwerpunkt ist die Gesundheitsprävention.
Jörn Puhle hierzu: „Der unkritische Konsum zuckerhaltiger Getränke hat sich in den letzten Jahren drastisch gesteigert. Dabei enthalten nicht nur Cola, Fanta, Eistee, etc. einen hohen Zuckeranteil sondern vor allem auch Fruchtzucker in Säften, fertig gemischten Schorlen, Smothies, etc. wird oft vernachlässigt oder ist nicht bekannt.
Da die Erkrankung an Diabetes bereits im Kinder- und Jugendalter ansteigt, dient das Projekt u.a. einer Optimierung der Versorgung Diabetes-Erkrankter, aber auch der Prävention, sprich dem Verhindern von Diabetes und damit Verhindern unter anderem von Adipositas, Herzinfarkt- und Schlaganfallrisiko.“
Zudem sollen geeignete Maßnahmen zur Aufklärung zuckerhaltiger Getränke und deren Auswirkung in den Schulen erfolgen, beispielsweise durch zielgruppengerechte Infotafeln an den Wasserspendern. Wünschenswert wäre es darüber hinaus, wenn das Thema beispielsweise auch auf Elternabenden einen höheren Stellenwert bekommen würde. An einigen Schulen sind bereits erste Wasserspender über Spendengelder installiert und die Erfahrungen sind durchweg
positiv.
Die SPD zeigt sich erfreut, dass in der letzten Sitzung des Ausschusses für Schule und Sport der Antrag einstimmig verabschiedet wurde und auch das anwesende Gebäudemanagement sich eindeutig für die Umsetzung ausgesprochen hat. Der Ausschuss hat den Antrag dann um die KiTas erweitert und an den Jugendhilfeausschuss gegeben, der diesen ebenfalls verabschiedet hat.

„Durch die Kostenfreiheit des Angebotes findet auch keine soziale Ausgrenzung mehr statt, wie bei dem Kauf von Getränken in den Pausenshops oder an den Automaten und es braucht niemand mehr seinen Durst unter dem Wasserhahn auf den Toiletten zu stillen. Dadurch das Mehrweg-Flaschen aus Glas eingesetzt werden wird unter anderem auch der Müllberg an Getränkeverpackungen reduziert“, so Jörn Puhle abschließend.

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