Pressemitteilungen

Zurück

Lübeck, den

Verwirrung und Ausblendung

Es ist schon sehr kritisch zu beurteilen, wenn die Grünen jetzt einen Antrag für die Bürgerschaft stellen, in dem sie sich scheinbar für das Wohl pflegebedürftiger Menschen einsetzen. Sie wollen jetzt bedarfsgerechte Angebote für Menschen mit Pflege-und Unterstützungsbedarf im eigenen Quartier befördern und sicherstellen.

Ingo Schaffenberg (SPD, Vorsitzender des Sozialausschusses) hierzu: „Diese Forderung der Grünen ist mehr als befremdlich. Waren es doch die Grünen, die sich noch vor einigen Monaten mit Vehemenz für die Schließung von städtischen Senioreneinrichtungen ausgesprochen hatten. In Konsequenz führte dies bereits zu einer Schließung und somit zu einer Verschlechterung der Versorgung von Menschen mit Pflegebedarf. Die Grünen sollten jetzt mal die Füße zu diesem Thema
ganz still halten, statt die Verwaltung mit Anträgen zu behelligen, die jetzt sinnlos Arbeitszeit bindet. In der Steuerungsgruppe Leben und Wohnen im Alter wird unser Antrag für die Verbesserung der Seniorentreffs bearbeitet. Das ist konkret. Grüne sind eingeladen, in den Arbeitskreisen Präsenz zu zeigen und nicht nur in der Öffentlichkeit so zu tun, als wären sie der Motor. Bei näherer Betrachtung sind sie jedoch der Sand im Getriebe.“

Aydin Candan (sozialpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion): „Mit diesem Antrag der Grünen wird so getan als würde hier etwas Neues beantragt. Die Wohnungsbaugesellschaften bauen bereits entsprechend. Wir haben bereits präventive Hausbesuche initiiert und setzen uns für mehr Seniorentreffs und Nachbarschaftsbüros in den Stadtteilen ein. Das Zukunftskonzept der Städtischen Senioreneinrichtungen hat diese Thematik längst aufgegriffen, Hier wird kalter Kaffee als tolle Idee und die Lübeckerinnen und Lübecker für dumm verkauft.“

Zurück

Kontaktformular öffnen

Fernmündlich oder per Mail

Tel.: +49 (0)451 - 122 1036