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Lübeck, den

UKSH/DRK: Rückkehr an den Verhandlungstisch geboten

Der Fraktionsvorsitzende Jan Lindenau und der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Fraktion Peter Petereit erklären zur Kündigung der Personalverträge zwischen UKSH und DRKSchwesternschaft:

„Über 950 Pflegefachkräfte und Auszubildende pauschal und kurz vor Weihnachten derart unter Druck zu setzten ist für einen öffentlichen Träger mit sozialer Verantwortung unwürdig. Die Art und Weise der erfolgten Kündigung langjährig bestehender Verträge seitens der Klinikleitung des UKSH, ist bei dieser Reichweite nicht nachvollziehbar. Diese Entscheidung schürt nicht nur Angst bei den Beschäftigten, sondern zugleich auch Unsicherheit für Patientinnen und Patienten eines Klinikums der Maximalversorgung.“ so Jan Lindenau.

Die gestellten Rotkreuzschwestern arbeiten am UKSH in allen Bereichen der Patientenversorgung sowie der Lehre der Forschung. Die DRK-Schwesternschaften bilden zudem Gesundheits- und Krankenpfleger und Kinderkrankenpfleger aus. Die Verantwortlichen des UKSH haben nicht nachvollziehbar erklärt, wie sie die wegfallenden Pflegefachkräfte und Auszubildende in ihrem Betrieb ersetzen wollen.
Inwieweit hierdurch die Qualität der Patientenversorgung und auch der zukünftigen Ausbildungssituation beim bestehenden Pflegefachkräftemangel beeinflusst wird, kann so abschließend nicht beurteilt werden. Das allerdings diese Kündigung ohne Auswirkung auf die Qualität der Versorgung und Ausbildung bleibt, ist schwerlich zu glauben.

Peter Petereit: „Über die Zielsetzung dieser Kündigung des Gestellungsvertrages kann aktuell nur spekuliert werden. Ein großer öffentlicher Arbeitgeber wie das UKSH muss aber in die Pflicht bei der Sicherung von Arbeitsplätzen genommen werden und dies auch, wenn es sich um gestellte Arbeitskräfte eines anderen Trägers handelt. Die Qualität in der Patientenversorgung und Ausbildung darf keinen Schaden nehmen. Wir fordern deshalb eine Rückkehr an den Verhandlungstisch und die Einbeziehung politischer Gremien bei solch weitreichenden Entscheidungen. Die Landesregierung ist aufgefordert, den bereits eingetroffenen Ansehens- und Vertrauensschaden für das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein einzudämmen.“

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