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SPD will erfolgreiche Arbeit in der Antidrogenpolitik

SPD-Fraktion gegen einen Drogenkonsumraum in Lübeck Bürgerschaftskooperation will erfolgreiche Arbeit in der Antidrogenpolitik

Frank Zahn

SPD-Fraktion gegen einen Drogenkonsumraum in Lübeck
SPD will erfolgreiche Arbeit in der Antidrogenpolitik

Durch die Auflösung des „Drogentreffs Krähenteich“ und den allen Akteur:innen bekannten Problemen mit dem Lübecker Drogenmilieu wurde sich auf den Lübecker Weg der „Hilfe für die Betroffenen durch vielfältige Angebote“ geeinigt: Mehr Streetworker sind im Einsatz, um vor Ort schneller mit gezielter Sozialarbeit zu helfen. Außerdem steht seit dem vergangenen Jahr ein spezieller Hilfsbus (StreeMo) zur Verfügung. Polizei, Stadt und Sozialarbeit agieren in Lübeck Hand in Hand.

Die sicherheitspolitischen Sprecher der SPD-Fraktion Frank Zahn (SPD) fordert deshalb ein weiterhin differenziertes Vorgehen, also: den Lübecker Weg: „Den kranken Menschen müssen wir Hilfe gegen ihre Sucht anbieten, und wir müssen gleichzeitig gegen die Dealer vorgehen, indem wir ihnen ihr Betätigungsfeld streitig machen!“ Ein Drogenkonsumraum ist dabei nicht hilfreich; das Projekt kostet eine knappe Million Euro und wurde deshalb auch bereits mehrfach - zuletzt 2020 - von der Lübecker Bürgerschaft abgelehnt. „Warum Fraktionen dieses Thema nach der Beerdigung im vergangenen Jahr jetzt wieder ausgraben, ist völlig unverständlich - zumal auch die rechtlichen Voraussetzungen in Schleswig-Holstein noch nicht gegeben sind!“

„Prävention!!! – Hilfe!! – Repression!“, so lautet das Motto der Hansestadt Lübeck beim Themenkomplex „Drogen, Abhängigkeiten, Ängste und Kriminalität“. Diesen Weg unterstützen wir ausdrücklich. Dieses wichtige Thema darf nicht auf dem Rücken der Betroffenen zum Zwecke einer Medienpräsenz missbraucht werden. Der jetzt eingebrachte Antrag ist ein gleichlautender Antrag, den die Kieler Ratsversammlung als Prüfauftrag beschlossen hat. „Wir in Lübeck sind durch unser Konzept schon viel weiter und stellen uns den Herausforderungen einer offenen Drogenszene!“ Den Antrag werden wir ablehnen.

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