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Lübeck, den

SPD-Fraktion zum AKW-Bauschutt: So geht es nicht Herr Umweltminister

SPD-Fraktion verlangt Rücknahme der Zwangszuweisung

 

Nach den jüngsten verbalen Entgleisungen des Kieler B90-Umweltministers gegenüber den ehrenamtlich tätigen Lübecker Politiker:innen entgegnet der umweltpolitische Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion Dr. Marek Lengen:  „So redet man nicht über Kolleg:innen. Wir von der SPD-Fraktion sind sachlich geblieben, und dazu gehört eben auch zu sagen: Rechtssicherheit schützt nicht vor radioaktiven Strahlen - Radioaktivität wird gerne verharmlost!“

 

Für den Auftritt des Umweltministers in der Lübecker Bürgerschaft am 25.2.2021 erwartet Dr. Marek Lengen eine Entschuldigung von Albrecht für dessen wüste Beschimpfungen der SPD-Fraktionsvertreter:innen: „Der Umweltminister baut damit Pappkameraden (die es gar nicht gibt) auf, um sie dann umzustoßen. Das sollte er lassen. Fakt ist: DER AKW-BAUSCHUTT MUSS NICHT MASSENWEISE NACH LÜBECK – der Minister tut so, als sei das alternativlos, und deshalb kritisieren wir genau diesen Punkt und seine ungenügende Kommunikation mit den Lübecker:innen – die hat er bei uns Kommunalpolitiker:innen sozusagen tonnenweise abgeladen“, betont Diplom-Physiker Marek Lengen.

 

„Wir wollen keine Ängste schüren, so wie der Umweltminister schamlos behauptet – im Gegenteil: Wir informieren! Aber es muss schon kritisch angemerkt werden, dass ausgerechnet der Umweltminister sehr sorglos äußert, dass schwach radioaktiv belasteter Schutt für die Lübecker Bevölkerung vollkommen ungefährlich sei - als gäbe es quasi gar keinen anderen Stoff oder gar kein anderes Material auf der Erde, das so wenig strahlt, wie genau dieser AKW-Bauschutt aus Brunsbüttel“ überspitzt Lengen.

 

Die SPD-Fraktion hat zu keinem Zeitpunkt behauptet, dass dieser AKW-Bauschutt gefährlich ist. Es muss jedoch erlaubt sein, zu sagen: „Nach den aktuellen Regelungen, Verordnungen und Gesetzen ist es zwar legal, den ‚freigemessen‘ Bauschutt zu entsorgen – aber ob es so gänzlich ungefährlich ist, bleibt unklar!“ Dr. Lengen hofft, dass der Minister in der Bürgerschaftssitzung seine Redezeit nutzt, um die Lübecker Kommunalpolitiker:innen um Entschuldigung zu bitten und um seinen Fehler mit der Zwangszuweisung zurückzunehmen.

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