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SPD-Fraktion fordert Lärmschutz der Anwohner:innen durch „Section Control“-Anlage

Im Zuge der Sanierung der B 75 bei Rangenberg ergeben sich Fragen über Fragen

 SPD-Fraktion fordert Lärmschutz der Anwohner:innen durch „Section Control“-Anlage

 Bremsen, anfahren, beschleunigen – ausgebremst!  Der sicherheitspolitische Sprecher der SPD- Fraktion Frank Zahn stellt fest: „Das Kind ist in den Brunnen gefallen!“ Gemeint ist damit die Absprache zwischen dem Land und der lübecker Bauverwaltung bei der Sanierung der B 75 in Kücknitz. „Anscheinend wurde erst, nachdem die Straße lange und intensiv grundsaniert wurde, erkannt, dass die vorhandenen stationären Blitzanlagen jetzt nicht mehr funktionieren können. Bauabsprachen oder Bauplanungen sind anscheinend mangelhaft! Die Empörung der betroffenen und unter Lärm leidenden Anwohner sind verständlich, und die Bauausführung auch für uns Kommunalpolitiker:innen zunächst schwierig zu verstehen“, betont Zahn.

 

Eine detaillierte Aufklärung der Unzulänglichkeiten ist erforderlich, und wird von uns als SPD-Fraktion eingefordert, betont Zahn – seine Fragen an Stadt und Land:

 

„Ist der Einbau des Flüsterasphalts als ‚gute Tat des Landes‘ zu verstehen, gab es ein Votum hierzu durch die Verwaltung.

  • War die Funktionsfähigkeit der vorhandene stationäre Blitzanlage ein Thema bei den Bauabsprachen.
  • Ist der Streckenabschnitt nach der Grundsanierung als eine Autobahnähnliche Bundesstraße (d.h. mind. zwei Fahrstreifen in eine Richtung oder Richtungsfahrbahnen baulich getrennt; hier ist beides vorhanden)

eingestuft und erlaubt damit z.B. LKW 80 km/h zu fahren.

  • Dürfte dann eine Geschwindigkeitsreduzierung auf dieser Bundesstraße durch örtliche Verwaltungen angeordnet werden, z.B. grundsätzlich für LKW oder in den Nachtstunden aus Lärmschutzgründen
  • Ist der Einbau einer zeitgemäßen „Section Control“-Anlage heutzutage möglich und durch die Bauverwaltung vorgesehen?“

 

Hintergrund: Der Ausschuss Umwelt, Sicherheit und Ordnung hat schon vor Jahren für diesen Abschnitt eine Streckenabschnittskontrolle gefordert. Damals verzichtete die Verwaltung aus Gründen der vorhandenen Geschwindigkeitsüberwachungsanlage. Zudem gab es rechtliche Bedenken (zuletzt bei der Installation einer solchen Überwachungsanlage auf der Rader Hochbrücke).

 

„Wir favorisieren für die notwendige Geschwindigkeitsüberwachung nunmehr die Installation einer ‚Section Control‘-Anlage, weil sich dadurch der Verkehr rücksichtsvoller und vorausschauender gestaltet, und eine höhere Verkehrssicherheit gewährleistet wird. Die Anwohner:innen müssen von massiven Lärmbelästigungen verschont werden“, unterstreicht der sicherheitspolitische Sprecher der SPD-Fraktion Frank Zahn.

 

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