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Lübeck, den

Obdachlose brauchen Unterstützung und Solidarität

Zur aktuellen Situation in den Wohnunterkünften für Obdachlose erklärt der sozialpolitische Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion, Ingo Schaffenberg:

„Lübeck bietet vielen Menschen eine Heimat, ein Dach über den Kopf, eine menschenwürdige Umgebung. Egal aus welchen Gründen jemand seine Wohnung verliert. Kein Mensch sollte in die Not geraten, gar keine Hilfe oder Unterkunft zu erhalten. Durch die überfüllten Unterkünfte für Obdachlose sind diese selbstverständlichen Grundsätze in Gefahr!

Auf Marli am Meesenplatz werden die Obdachlosen betreut und untergebracht.
Die Überfüllung nimmt nun Ausmaße an, die weder für die Obdachlosen noch für das Personal hinnehmbar sind. Eine menschenwürdige Unterbringung muss sichergestellt werden.

Nur dem hohen Engagement des Trägers Vorwerker Diakonie und des Personals des Bodelschwingheimes als auch der Verwaltung seitens Senator Schindler (SPD) ist es zu verdanken, dass die Unterbringung aktuell unter schwierigsten Rahmenbedingungen überhaupt noch funktioniert.

Nicht zu tolerieren ist es, dass die Menschen auf den Fluren schlafen müssen. Noch weniger akzeptabel ist, wenn sich im Winter Verwaltungsgliederungen nicht einigen können, wer die vorhandenen zusätzlichen Räumlichkeiten nutzen darf.

Es muss verhindert werden, dass:

  • Menschen auf der Straße erfrieren
  • Menschen in hoffnungslos überfüllte Einrichtungen hausen
  • Menschen das letzte Stück Würde genommen wird
  • Personal hoffnungslos überfordert ist und sich allein gelassen fühlt.

Es ist gut, dass sich der Sozialausschuss über Parteigrenzen hinweg schnell einig war und einen Antrag beschlossen hat, sofort die Räumlichkeiten für die Unterbringung der Obdachlosen zur Verfügung zu stellen.“

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