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Lübeck, den

Obdachlose beziehen Ausweichquartier

Im Sozialausschuss berichtete die Verwaltung, dass die Räumlichkeiten in der Schlutuper Straße, die bisher als Gemeinschaftsunterkunft für Flüchtlinge genutzt wurden, nicht mehr für die Flüchtlingsunterbringung benötigt werden. Stattdessen werden die Unterkünfte teilweise als Ausweichquartier für Menschen in Obdachlosigkeit genutzt.

„Durch den teilweisen Umzug aus dem Bodelschwingh- Heim in die Schlutuper Straße wird eine räumliche Entlastung in der Unterbringung erreicht. Angesichts der Covid-19 Pandemie ist dies ein Gebot der Zeit und angesichts der doch beengten Unterbringungsverhältnisse im Bodelschwingh-Heim auch angebracht“, so Aydin Candan (sozialpolitischer Sprecher der SPD-Fraktion).
„Wir unterstützen den Teilumzug als Anliegen der Verwaltung und der Vorwerker Diakonie, die als Betreiberin der Einrichtung fungiert, denn so kann auch die erforderliche Sanierung des Bodelschwingh-Heimes alsbald Realität werden. Wir stehen für eine gute Begleitung von Menschen in Obdachlosigkeit. Es wäre zwar noch besser Obdachlosigkeit gar nicht erst entstehen zu lassen, aber da wo sie eingetreten ist, müssen wir als Stadt auch gute unterstützende Strukturen bieten“, so Candan ergänzend.

Gabriele Ulrich (Mitglied im Sozialausschuss) und Mitglied im Vorstand der SPD Marli ergänzt: “Für unseren Ortsverein ist der Ansatz, die freien Unterkünfte in der Schlutuper Straße für die Obdachlosen zu nutzen, ein gutes Signal. Die Verwaltung handelt flexibel, menschenwürdig und schafft somit auch ein Ausweichquartier für die erforderliche Sanierung, die uns als SPD Marli ein besonderes Anliegen ist.“

Abschließend äußern Candan und Ulrich zusammenfassend: „Die Verwaltung hat angemessen und flexibel auf die neuen Herausforderungen unter Corona reagiert. Wir dürfen niemanden in der Krise vergessen und wir sind sehr dankbar, dass an die Menschen, die teilweise tiefgehende Probleme haben und aus den unterschiedlichsten Gründen obdachlos geworden sind, gedacht wird.“

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