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Lübeck, den

Fahrradweg Travemünder Allee: SPD fordert Bürgerbeteiligung

Der Bauausschuss der Lübecker Bürgerschaft hat auf Betreiben der SPD die Projektfreigabe für den Umbau der Travemünder Allee verweigert und die entsprechende Beschlussvorlage mit zahlreichen Fragen und Änderungswünschen an die Bauverwaltung zurückverwiesen. Dazu erklärt der verkehrspolitische Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion Ulrich Pluschkell:

„Die Maßnahme an sich ist unstrittig. Es geht um eine Verbesserung für den Fahrradverkehr, insbesondere für die zahlreichen Schulkinder, ohne dass die erforderlichen Baumaßnahmen die alten Alleebäume gefährden. Das wird von der SPD unterstützt. Nicht einverstanden sind wir damit, dass der Runde Tisch Radverkehr und die Schüler der drei unmittelbar betroffenen Schulen (Prenski-Schule, Schlözerschule, Stadtparkschule) bei der Erarbeitung der Vorlage nicht beteiligt wurden. Dadurch hätten etliche der fachlichen Kritikpunkte des Bauausschusses vermieden werden können.“

Kristin Blankenburg, SPD-Mitglied im Bauausschuss ergänzt: „Aus fachlicher Sicht sind die geplanten verkehrlichen Lösungen insbesondere in den Einmündungsbereichen problematisch. In der Eschenburgstraße werden die Fahrradfahrer unfallträchtig in den Gegenverkehr geleitet. Am Gustav-Radbruch-Platz sind durch die verengte Ausfahrt in die Travemünder Allee Stau und Behinderungen des Busverkehrs vorprogrammiert. Die Pollerlösung an der Neustraße wirft ungeklärte Fragen auf. Und der ersatzlose Verlust von 23 Kfz-Stellplätzen ist kaum hinnehmbar angesichts des Umstands, dass das Land Schleswig-Holstein durch den Neubau des Gerichts dort schon eine Vielzahl von dringend benötigten Stellplätzen vernichtet hat.“

Dazu Pluschkell: „Die Fehlplanung des Landes macht ein Parkhaus am Gustav-Radbruch-Platz dringend erforderlich. Falls es hier keine Lösung gibt, wird der Kfz-Verkehr verstärkt in die anliegenden Wohnstraßen ausweichen. Solch ein Parkhaus macht auch Sinn im Zusammenhang mit der zunehmend verkehrsberuhigten Altstadt.“

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