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Lübeck, den

Einstimmiger Beschluss zur Palliativversorgung auf Initiative der SPD/CDU/Freie Wähler

Zur Stärkung der Palliativmedizin und Hospizbetreuung in Lübeck, wurde gestern im Sozialausschuss der „Runde Tisch Palliativpflege“ auf Initiative der SPD, CDU und der Freien Wähler beschlossen. Die Partner am Runden Tisch, von Kirche über Pflegedienste, Senioreneinrichtungen, Kliniken können so mit einem direkten Draht in die Sozialpolitik hinein, über Themen der Hospizbetreuung wie Anzahl der Hospizplätze, Schmerzkonzepte diskutieren und konkrete Handlungsempfehlungen an die politischen Kräfte geben.

Weiterhin hat der Sozialausschuss der Bürgerschaft die Unterzeichnung der „Charta zur Betreuung schwerstkranker und sterbender Menschen in Deutschland“ empfohlen.

Ingo Schaffenberg (SPD, Vorsitzender des Sozialausschusses): „Dank gilt der Lübecker Hospizbewegung, dem Palliativnetzwerk Travebogen und dem ASB mit dem „Wünschewagen“ für den Dienst am Menschen und die sehr anschauliche und emotionale Präsentation der Hilfe, die sie leisten! Wir wollen diese Arbeit mit der Gründung des Runden Tisches unterstützen, wo dies nötig ist.“

Die Einrichtung des Runden Tisches und die Unterzeichnung der Charta sind dabei mehr als ein rein symbolischer Akt. Das Thema Sterben soll stärker ins Bewusstsein der Stadtgesellschaft und in die Sozialpolitik eingebunden werden.

Schaffenberg weiter: „Sterbebegleitung im Rahmen der Palliativversorgung geht uns alle an und ist deutlich mehr als die reine medizinisch-pflegerische Betreuung. In der letzten Lebensphase ist es wichtig neben einer guten medizinischen Begleitung auch seelsorgerischen Beistand zu erfahren, Raum zu haben um Ängste ansprechen zu können. Dies gilt für den Menschen selbst wie auch für seine Angehörigen. Wir Politiker*innen können die Rahmenbedingungen für eine gute Versorgung weiter verbessern. Das wollen wir in Lübeck tun.“

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