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Lübeck, den

Diskussion um Straßennamen in Lübeck muss sachlich geführt werden

Der kulturpolitische Sprecher Peter Petereit der SPD-Bürgerschaftsfraktion erklärt:

Diskussion um Straßennamen in Lübeck muss sachlich geführt werden. Die Lübecker Bürgerschaft hat beschlossen eine fraktionsübergreifende Arbeitsgruppe einzusetzen, die sich mit kritischen Namensgebungen bei Straßen befassen soll. Sicher kann es Personen geben, die aufgrund ihres Handelns in der Vergangenheit, eher wenig als Namensgeber für eine Straße geeignet sind.

Peter Petereit: „Wir als SPD-Fraktion stehen eindeutig dazu, dass einige Namensgebungen in der Stadt überdacht werden müssen. Nur, die hier erforderliche differenzierte Bewertung und auch das darauf folgende Vorgehen, können nicht in einer „Schwarz-Weiß-Manier“ historische Realitäten negieren.

Weitreichende Maßnahmen wie Umbenennungen von Straßen und Plätzen dürfen nicht aus einer zu kurz gegriffenen Betrachtung oder Stimmungsmache heraus geschehen. Alternativ zur Umbenennung wären auch erläuternde Hinweisschilder zu diskutieren. Und uns hat die Erfahrung gelehrt, dass selbstverständlich eine angemessene Beteiligung der betroffenen Anwohner im Verfahren zu gewährleisten ist.

Die SPD-Fraktion appelliert daher an alle Beteiligten, die hierzu eingesetzte Arbeitsgruppe und die dort zu entwickelnden Vorschläge zur Vorgehensweise abzuwarten und nicht in eine unsachliche und zu kurz greifende Diskussion einzutreten. Die gründliche fachliche Vorarbeit der Verwaltung bietet dazu eine gute Grundlage.“

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