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Lübeck, den

Die Stadtbibliothek in Lübeck ist bestens aufgestellt

Bevor eine Diskussion über die Lübecker Stadtbibliothek losgetreten wird, ist eine sachliche Betrachtung mit etwas Bodenhaftung zu empfehlen.

Einige Zahlen: im Jahr 2006 verzeichnete die Stadtbibliothek 267.000 persönliche Besuche. 2019 waren es 284.000. Dies entspricht einer Steigerung von etwa 6,3 %. Im gleichen 13-jährigen Zeitraum sind die virtuellen Besuche von 66.000 (2006) auf 755.000 (2019) gestiegen. Eine beeindruckende Steigerung um mehr als das 11-fache. Dies liegt auch daran, dass die Stadtbibliothek in ihrer digitalen Entwicklung bereits sehr weit vorangeschritten ist.

Peter Petereit (SPD-Fraktionsvorsitzender): „Die gesamten Angebote der Stadtbibliothek, seien es die physischen oder virtuellen, müssen gepflegt und betreut werden. In der Stadtbibliothek wird diese Arbeit von 63 Mitarbeitenden geleistet. Die Anzahl der Mitarbeitenden ist seit 2006 bis heute, von geringen Schwankungen abgesehen, annähernd gleich geblieben. Die Zahl der Gesamtnutzungen ist aber um gut das 3-fache auf mittlerweile über eine Million Nutzungen jährlich gestiegen. Ein solcher Anstieg in den Nutzungen muss erst einmal erzeugt und dann auch noch von den Mitarbeitenden gewuppt werden.“

Die Fortentwicklung der Stadtbibliothek wurde laufend seit 2007 durch die Digitalisierung vorhandener Daten, die Teilnahme am größten deutschen Bibliotheksverbund GBV, die Einführung der DigitalenBibliothekLübeck bis heute betrieben. Damit sind Datenbankzugänge, Katalogverbünde, Zeitschriften-/ Zeitungsverlinkungen und www-Katalog (24 Std./7 Tage) zugänglich geworden. Den Nutzer*innen wurden in dieser Zeit auch neue Services zur Verfügung gestellt. Über die Homepage der Bibliothek stehen u.a. die sog. DigiAuskunft (elektronische Auskunft in Kooperation mit rund 1.000 deutschen Bibliotheken) die Einführung der eBook-Ausleihmöglichkeit und die Einführung von kostenfreiem WLAN (mit der Downloadmöglichkeit von umfangreichen wissenschaftlichen Daten) zur Verfügung.

Abschließend erklärt Petereit: „Unsere Stadtbibliothek verfügt zudem über besondere Schätze. 2015 wurde damit begonnen die einzigartigen historischen Altbestände zu digitalisieren und sie in einem Portal weltweit einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Es gibt nicht viele Bibliotheken die so etwas leisten. Über die Entwicklungen und Planungen der Stadtbibliothek wurde zudem regelmäßig und ausführlich im Kulturausschuss, auch im letzten Jahr, berichtet. Dabei war immer deutlich, dass wir in Lübeck eine sehr gut aufgestellte Stadtbibliothek besitzen. Dies gilt auch gerade für die Zukunft.

Die guten und vielfältigen Angebote sprechen für sich. Vielleicht nett gemeinte Entwicklungsratschläge benötigt diese professionell geführte und betriebene Stadtbibliothek gewiss nicht. Stattdessen gilt den Mitarbeitenden und der Leitung der Bibliothek, ohne die ein solch komplexer Apparat nicht derart gut funktionieren würde, ein ganz besonderer Dank.“

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