Der Vorsitzende der SPD-Bürgerschaftsfraktion
Peter Reinhardt erklärt:
"IHK - Vizepräses Bernd Jorkisch
kann ja anscheinend Kartenlesen. In Lübeck
ist weder dem Bürgermeister noch den Bürgerschaftsmitgliedern
bekannt, dass der Innenminister den Haushalt
nicht genehmigen will.
Es wäre schlechter politischer Stil, wenn
zunächst Externe über einen derart
gravierenden Eingriff in die kommunale Selbstverwaltung
informiert werden und die eigentlichen Verantwortlichen
die Entscheidung des Innenministers aus der
Zeitung erfahren müssen.
Hat der IHK - Vizepräses nur einen Luftballon
starten lassen, ähnlich wie bei seinen
Behauptungen, dass sich die geforderten Millionen
Investitionen für den Lübecker Flughafen
für die Hansestadt rechnen würden?
Es ist mehr als erstaunlich, wenn ein ehemaliger
IHK - Verantwortlicher derartige unausgegorene
wilde Spekulationen in die Welt setzt und sich
mit dunklen Andeutungen wichtig tun will.
Jorkisch sollte lieber seine Zeit damit verbringen,
konkrete Einsparvorschläge zur Sanierung des
Lübecker Haushaltes zu machen und dabei
das eigene Klientel nicht zu vergessen.
Wir sind auf die zahlreichen konkreten Vorschläge
der Lübecker IHK gespannt und werden sie
intensiv auf ihre Machbarkeit und soziale Ausgewogenheit
prüfen."