Der tourismus- und wirtschaftspolitische Sprecher
der SPD-Bürgerschaftsfraktion Jörg Hundertmark
erklärt:
"Es wirkt schon ein bisschen tragisch
was wir in den vergangenen Wochen von Mitgliedern
der CDU zu hören bekommen. Dies gilt insbesondere
für Herrn Petersen. Eigentlich, so meine ich,
lohnt es sich gar nicht mehr auf das ständige
Gemeckere von Herrn Petersen einzugehen. Rückwärts
gewandtes Denken interessiert, so glaube ich,
wirklich niemanden mehr, außer Herrn Petersen
selbst. Dennoch wird hier den Beschäftigten
eines durchaus erfolgreich arbeitenden Unternehmens
enormes Unrecht getan.
Herr Petersen will einfach nicht zur Kenntnis
nehmen, dass sich die Bündelung der Veranstaltungsaktivitäten
bei der LTM schon heute als eine Erfolgsgeschichte
darstellt. Travemünde benötigt eine in die Zukunft
gerichtete, eigenständige touristische Perspektive.
Das Veranstaltungsbudget der LTM wird in diesem
Jahr in Absprache mit den Travemünder Partnern
zum Beispiel eingesetzt für:
Anbaden / Saisoneröffnung, Travemünde JAZZT,
Pinn & Pann, Kino unterm Ostseehimmel, Herbstdrachenfest
und Travemünde TANZT. Drei Theaterproduktionen
und eine Vortragsreihe werden durchgeführt.
Bei all diesen Veranstaltungen ist die LTM direkt
Veranstalter. Weitere Veranstaltungen, die als
Besuchsanlass neue Impulse setzen wie der R.SH-Kindertag,
wurden ebenfalls von der LTM unterstützt. Außerdem
finanziert die LTM die für Gäste kostenfreie
Sportanimation in den Monaten Juli und August.
Die Auflistung zeigt: Der Jahresplan für Travemünde
enthält einen gelungenen Mix von beliebten und
bewährten Veranstaltungen, aber auch neuen und
frischen Ideen. Und ein solcher Mix, so scheint
es, ist einem Herr Petersen viel zu suspekt.
Auch Herr Petersen sollte erkennen, das Konzept
der LTM ist stimmig: Ziel ist es, die Gäste
und Besucher mit der besonderen Qualität wie
Programmauswahl, Veranstaltungsort, Ausstattung
der Veranstaltungen für Travemünde zu begeistern.
Und das ist richtig so!
Auf die neusten Äußerungen von Herrn
Petersen zum Schleswig-Holstein Tarif , dem
ÖPNV und den Tarifen der Priwall-Fähre
will ich an dieser Stelle nicht eingehen. Es
würde mir schon etwas peinlich erscheinen,
einem Mitglied der Bürgerschaft hier erklären
zu müssen, warum dies so überhaupt
nichts miteinander zu tun hat."