Der Vorsitzende der SPD-Bürgerschaftsfraktion
Peter Reinhardt erklärt:
"Seit dem Bürgerentscheid haben sich die
Verhältnisse rund um den Flughafen Blankensee
dramatisch zum Schlechten gewandelt.
Die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass die Lübeckerinnen
und Lübecker heute anders entscheiden würden.
Die Zusage von Ryan Air für die Einrichtung
einer Base wurde von dem Untermnehmen auf den
Sankt-Nimmerleins-Tag verschoben. Der Flugplan
wurde dramatisch ausgedünnt. Die Passagierzahlen
sind gegenüber den jeweiligen Vorjahresmonaten
drastisch gesunken. Die wirtschaftlichen und
finanziellen Grundlagen für einen wirtschaftlich
erfolgreichen Betrieb sind damit auch zukünftig
nicht gegeben.
Das Land drückt sich weiterhin davor, Verantwortung
für den Lübecker Flughafen zu übernehmen. Eine
Beteiligung am Lübecker Flughafen wird unverändert
von der Landesregierung und schwarz-gelben Mehrheit
im Kieler Landtag abgelehnt.
Die Beratung eine mögliche Beteiligung des
Landes an den mit dem Bürgerentscheid beschlossenen
Investitionen wurde im Landtage erneut von der
Tagesordnung genommen.
Das verschweigt der Lübecker FDP – Landtagsabgeordnete
Gerrit Koch bei seinen Attacken gegen seinen
grünen Kollegen Thorsten Fürther. Koch sollte
in Kiel lieber darauf achten, dass der Flughafen
Blankensee nicht ständig von der Tagesordnung
des Landestages abgesetzt wird und endlich eine
75prozentige Förderung der Investitionen durch
das Land bewilligt wird."