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Lübeck, den 20. September 2010
SPD hält Kurs bei IKEA

Der Vorsitzende der SPD-Bürgerschaftsfraktion Peter Reinhardt erklärt:

"Der CDU-Wirtschaftspolitiker Klaus Puschaddel tut das Schlimmste, was ein Politiker tun kann. Er hat sich aus der Wirklichkeit und den politischen Diskussionsprozessen in der Stadt verabschiedet. Puschaddel ist leider nicht im Film. Nur so ist zu verstehen, dass er ständig längst wiederlegte Textbausteine auf wärmt.

Wir halten anders als Kubicki und de Jager, die in einem Tarifvertrag eine Privatisierung des UKSH ausschließen und dann nichts Besseres zu tun haben, als ein Interessenbekundungsverfahren für einen Verkauf des UKSH einzuleiten, unser Wort.

Die SPD hat seit mehreren Jahren bei Veranstaltungen vor Ort, in zahlreichen Gesprächen mit allen Beteiligten, aber auch in zahlreichen Pressemitteilungen und Fraktionsbeiträgen in der Stadtzeitung, sich vehement für eine Ansiedlung von IKEA in Dänischburg eingesetzt. Sollten unsere Stellungnahmen in der Fraktionsablage der CDU wider Erwarten verschütt gegangen sein, helfen wir gerne.

Die ungeklärten Fragen, wie die Größe des Skandinavian Living Centers, die Frage der Verkehrserschließung oder des Warenangebotes, lassen sich für alle verträglich lösen.

Wir freuen uns, dass die schleswig-holsteinische SPD und der Fraktionsvorsitzende Ralf Stegner die Pläne unterstützen. Wir werden dadurch in unserer Einschätzung bestätigt, dass der Standort Dänischburg keine unzumutbare Konkurrenz für das Umland darstellt. IKEA muss und wird kommen. Das kann selbst eine entscheidungs- und politikunfähige Lübecker CDU nicht verhindern."