Der Vorsitzende der SPD-Bürgerschaftsfraktion
Peter Reinhardt erklärt:
"Der CDU-Wirtschaftspolitiker Klaus Puschaddel
tut das Schlimmste, was ein Politiker tun kann.
Er hat sich aus der Wirklichkeit und den politischen
Diskussionsprozessen in der Stadt verabschiedet.
Puschaddel ist leider nicht im Film. Nur so
ist zu verstehen, dass er ständig längst
wiederlegte Textbausteine auf wärmt.
Wir halten anders als Kubicki und de Jager,
die in einem Tarifvertrag eine Privatisierung
des UKSH ausschließen und dann nichts
Besseres zu tun haben, als ein Interessenbekundungsverfahren
für einen Verkauf des UKSH einzuleiten,
unser Wort.
Die SPD hat seit mehreren Jahren bei Veranstaltungen
vor Ort, in zahlreichen Gesprächen mit
allen Beteiligten, aber auch in zahlreichen
Pressemitteilungen und Fraktionsbeiträgen
in der Stadtzeitung, sich vehement für
eine Ansiedlung von IKEA in Dänischburg
eingesetzt. Sollten unsere Stellungnahmen in
der Fraktionsablage der CDU wider Erwarten verschütt
gegangen sein, helfen wir gerne.
Die ungeklärten Fragen, wie die Größe
des Skandinavian Living Centers, die Frage der
Verkehrserschließung oder des Warenangebotes,
lassen sich für alle verträglich lösen.
Wir freuen uns, dass die schleswig-holsteinische
SPD und der Fraktionsvorsitzende Ralf Stegner
die Pläne unterstützen. Wir werden
dadurch in unserer Einschätzung bestätigt,
dass der Standort Dänischburg keine unzumutbare
Konkurrenz für das Umland darstellt. IKEA
muss und wird kommen. Das kann selbst eine entscheidungs-
und politikunfähige Lübecker CDU nicht
verhindern."