Stadtzeitung

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Lübeck, den

Lösung für Possehl-Brücke

Anfang Januar fand ein runder Tisch mit Vertretern des Gewerbevereines „Wir in Genin“ statt, wo nachdrücklich auf die organisatorischen und wirtschaftlichen Beeinträchtigungen durch die langwierige Sanierung der Possehlbrücke verwiesen wurde. Im Bauausschuss wurde daraufhin beschlossen zu prüfen, wie und ob eine bessere Erreichbarkeit des Gewerbegebietes auf beiden Seiten der Geniner Straße machbar ist. Der Vorschlag der Verwaltung, für Fußgänger und Radfahrer einen behelfsmäßigen Überweg seitlich an den Brückenneubau anzuhängen und den ersten Teil-Neubau zweispurig zu befahren, ist eine den zeitlichen und finanziellen Möglichkeiten entsprechende Lösung zur Entspannung der Verkehrsprobleme. Sie ist ebenso schnell umsetzbar wie eine Behelfsbrücke, kostet aber nur ein Fünftel und hat die gleiche Wirkung wie eine Behelfsbrücke. Mit der Umsetzung dieser Übergangslösung werden auch die Bewohnerinnen und Bewohner der Wallstraße eine spürbare Entlastung von Umleitungsverkehren erfahren. Deshalb ist es sinnvoll, in den sauren Apfel zu beißen und 450.000 EUR für die vorgeschlagene Behelfslösung auszugeben. Durch diese Lösung wird für die meisten Verkehrsteilnehmer -ausgenommen Lkw - im Rahmen des Machbaren eine erhebliche Entlastung erreicht.

Autor: Jan Lindenau

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