Stadtzeitung

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Lübeck, den

Kein weiteres Stadtteilbüro

Die Mehrheit der Bürgerschaft hat mit ihrem Beschluss, Bürgerservice auf Dienstleistungen aus dem Koffer zu reduzieren, der Stadt die Möglichkeit genommen, Vorreiter in Sachen Verwaltungsservice zu werden.

Statt zu der Wiederöffnung von Stadtteilbüros, wird es jetzt zu Konflikten mit Schulen und Jugendzentren kommen. Bürgerservice zwischen Ganztagsschulbetrieb, Spiel-und Freizeitangeboten, minimalistisch und sporadisch.

Personelle Ressourcen werden zukünftig verstärkt für Fahrdienste zu den Einsatzstellen des Bürgerkoffers gebunden. Zeit, die beim persönlichen Bürgerservice fehlt. Weshalb der zuständige Senator im Haushalt 2017 keine zusätzlichen Stellen beantragte bzw. offene Stellen zeitnah ausschrieb, bleibt unbeantwortet. Fakt ist, dass der Bürgermeister die offenen Personalstellen innerhalb weniger Tage, nach Beantragung freigegeben hat.

Der Bürgerkoffer ist  für die SPD stets als Ergänzung, nicht aber als alleiniger, vollständiger Ersatz für einen zeitgemäßen Bürgerservice verstanden worden.

All´ jene die in der Debatte der Bürgerschaft davon sprachen, man solle endlich aus gemachten Fehlern lernen, sprachen sich letztlich gegen die Forderung der SPD nach einer unverzüglichen Wiederöffnung der Stadtteilbüros an den Standorten Kücknitz, Moisling und St.Lorenz, aus! 

Autor: Frank Zahn

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