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Lübeck, den

Gefahr für Anwohner?

Am 10. Juli führten die Fraktionen von SPD und GAL eine Veranstaltung mit Bürgern in Kücknitz zum Thema „Mineralstoff-Aufbereitungs-Zentum (MAZ)“ der Firma Scheel-Erdbau GmbH an der Travemünder Landstraße durch. Rasch wurde deutlich, dass das Misstrauen gegen die Anlage bezüglich der Umweltverträglichkeit, das bereits 2012 bei der notwendigen Änderung des B-Planes bestand, sowohl bei den Bürgern wie auch bei den Politikern noch immer besteht. Negative, gefährliche Auswirkungen auf die Bevölkerung in den benachbarten Wohnanlagen sind möglich. Anstrengungen, das Quartier qualitativ nachhaltig zu verbessern, werden zunichte gemacht.

Werden Lärmgrenzwerte eingehalten? Reichen die Berieselungsanlagen vor Staub nachweislich aus? Werden diese ausreichend genutzt? Passt die Wasserversorgung zur Größe der Anlage ? Ist das Grundwasser vor Versickerung kontaminierten Wassers geschützt? Dies alles scheint fraglich. Eingehende LKW-Ladungen mit kontaminiertem Schutt sind eine enorme Belastung für Anwohner und Umwelt!

Inwieweit werden bestehende Auflagen eingehalten? Kann die Stadt gegen die vom Land ergangene Genehmigung juristisch vorgehen? Welche Sanktionen erfolgen bei Nichteinhaltung von Auflagen? Das Landesministerium muss zum Genehmigungsverfahren umfangreiche Auskunft erteilen.

Autor: Marek Lengen

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