Stadtzeitung

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Lübeck, den

Bürgerservice aus einer Hand

Die Mehrheit der Bürgerschaft hat mit ihrem Beschluss, Entscheidungen beim Bürgerservice zu vertagen, der Stadt die Möglichkeit genommen, Vorreiter in Sachen Verwaltungsservice zu werden.

Statt zu der Wiederöffnung von Stadtteilbüros, soll es jetzt zu Konflikten mit Schulen und Jugendzentren kommen. Man will laut Konzept den Bürgerservice in z.B. Schulen integrieren. Das heißt, Bürgerservice findet statt zwischen Ganztagsschulbetrieb, Spiel- und Freizeitangeboten, minimalistisch und sporadisch!

Personelle Ressourcen werden zukünftig verstärkt für Fahrdienste zu den Einsatzstellen des Bürgerkoffers gebunden. Zeit, die beim persönlichen Bürgerservice fehlt. Deshalb setzen wir uns weiterhin dafür ein, zunächst die Stadtteilbüros wieder zu eröffnen und diese mittelfristig zu Stadtteilhäusern weiterzuentwickeln. Ziel ist ein städtischer Bürgerservice aus einer Hand.

Der Bürgerkoffer ist von der SPD stets als Ergänzung, nicht aber als alleiniger, vollständiger Ersatz für einen zeitgemäßen Bürgerservice verstanden worden.

All´ jene die in Debatten der Bürgerschaft davon sprechen, man solle endlich aus gemachten Fehlern lernen, sprachen sich letztlich gegen die Forderung der SPD nach einer unverzüglichen Wiedereröffnung der Stadtteilbüros an den Standorten Kücknitz, Moisling und St.Lorenz aus!

Autor: Jan Lindenau

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