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Lübeck, den

Bauskandal Wehdehofparkhaus?

Verwaltung und Gestaltungsbeirat haben in langen Diskussionen mit dem Investor und seinem Architekten einvernehmliche Lösungen gefunden die im B-Plan festgelegt wurden. Der Investor selber hat eine Dachbegrünung als Teil der Ausgleichsmaßnahme vorgeschlagen. Nun ist das Dach asphaltiert, eine Parkierung aufgemalt, ein Geländer als Absturzsicherung und eine Rampe gebaut worden. Dies alles erweckt den Anschein, dass Investor und Architekt nicht vorhatten sich an Vertrag und Bebauungsplan zu halten. Die Einlassung des Anwalts des Investors, es wäre nie vorgesehen gewesen auf dem Dach zu parken, ist nicht nachvollziehbar.
Warum dann eine Asphaltierung des Daches statt einer Begrünung?
Warum dann Parkmarkierungen und eine nicht genehmigte Rampe?
Haben Architekt und Investor gehofft, damit durch zu kommen? Eine solche Haltung darf nicht toleriert werden und die Bauverwaltung muss mit Nachdruck auf einen Rückbau drängen. Sie muss Investoren genau auf die Finger schauen, ins besondere wenn sie schon einmal auffällig waren und unmissverständlich klar machen, dass Festsetzungen in Bebauungsplänen bindend sind.

Autor: Harald Quirder

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