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Lübeck, den

Schlachthofgelände – Nein zum überdimensionierten Baumarkt richtig

Der baupolitische Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion Harald Quirder erklärt zur Kritik der Freien Wähler an der Entscheidung des Bauausschusses:

„Die Kritik der Freien Wähler am Beschluss des Bauausschusses zum Schlachthofgelände greift zu kurz. Weder war es ein plötzliches Aus, noch hat der Investor solide Vorarbeit geleistet. In mehreren Sitzungen des Bauausschusses ist dem Investor von fast allen politischen Vertretern in der Vergangenheit nahe gebracht worden, seine Vorstellungen von einem Verbrauchermarkt mit 3.200 m2 und mehr, deutlich abzuspecken und in Einklang mit dem Einzelhandelszentren- und Nahversorgungskonzept der Hansestadt Lübeck zu bringen.

Dies war dem Investor anscheinend nicht möglich. Eine Ansiedlung in dieser Größenordnung würde eine Schwächung der umliegenden Einzelhandelszentren um ca. 10% bedeuten. Ein Nahversorger in unmittelbarer Nähe würde schließen. Dies „stellt somit im Hinblick auf die fußläufige Erreichbarkeit eine wesentliche Verschlechterung der Nahversorgung dar“, so die Stellungnahme der Verwaltung.

Der Individualverkehr würde steigen und um die Anbindung zu gewährleisten, wäre eine weitere Ampel in der Schwartauer Allee nötig.

Eine vernünftige Entwicklung des Schlachthofgeländes ist wünschenswert. Dies bedeutet für uns aber nicht, einseitig den Interessen von Investoren zu dienen. Nachhaltige Ansiedlungspolitik bedeutet, die Interessen von Bürgern und der Hansestadt mit den Interessen der Investoren abzuwägen und in Einklang zu bringen. Alles andere ist Klientelpolitik und die „tut weh“. In diesem Sinne ist die Entscheidung des Bauausschusses richtig.“

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