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Lübeck, den

Possehlbrücke: Übergangslösung zügig Umsetzen

Anfang Januar fand ein Runder Tisch mit Vertretern des Gewerbevereins „Wir in Genin“ statt, bei dem auf die zum Teil erheblichen organisatorischen Belastungen und wirtschaftlichen Beeinträchtigungen für die im Gewerbegebiet Geniner Straße durch die Baustelle Possehlbrücke eindrücklich hingewiesen wurde. Daraufhin wurde am 16.01.2017 durch den Bauausschuss beschlossen, eine zweispurige Umfahrung (Behelfsbrücke) der Baustelle Possehlbrücke zu prüfen, die den Kfz-Verkehr in beide Richtungen ermöglicht. Das Ergebnis der Prüfung durch die Bauverwaltung hat jetzt ergeben, dass eine Behelfsbrücke nicht möglich zu sein scheint, wohl aber eine Zwei-Richtungs-Befahrung des ersten Fahrbahnteilstücks zum Ende dieses Jahres. Für Fußgänger und Radfahrer soll ein behelfsmäßiger Überweg seitlich an den Brückenneubau angehängt werden.

Hierzu Jan Lindenau, Vorsitzender der SPD-Bürgerschaftsfraktion: „Die SPD begrüßt es sehr, dass die Bauverwaltung eine sowohl den verkehrlichen und technischen Anforderungen als auch den zeitlichen und finanziellen Möglichkeiten entsprechende Lösung zur Entspannung der Verkehrsprobleme infolge des verzögerten Brückenneubaus finden konnte. Der Vorschlag der Verwaltung ist ebenso schnell umsetzbar wie eine Behelfsbrücke, kostet aber nur ein Fünftel und hat die gleiche Wirkung wie eine Behelfsbrücke. Mit der Umsetzung dieser Übergangslösung werden auch die Bewohnerinnen und Bewohner der Wallstraße eine spürbare Entlastung vom Umleitungsverkehren erfahren.+“

Ulrich Pluschkell, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion ergänzt: „Wir hoffen, dass diese Lösung schnellstens realisiert werden kann, zumal andere Straßen- und Brückenbaustellen in Lübeck die Verkehrsprobleme immer wieder zusätzlich verstärken, wie jetzt zum Beispiel die Sperrung der Hubbrücke. Zudem ist nicht wirklich absehbar, wie lange der Neubau der Possehlbrücke noch dauern wird. Deshalb ist es sinnvoll, in den sauren Apfel zu beißen und 450.000 EUR für die vorgeschlagene Behelfslösung auszugeben. Durch diese Lösung wird für die meisten Verkehrsteilnehmer - ausgenommen Lkw - im Rahmen des Machbaren eine erhebliche Entlastung erreicht.“

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