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Lübeck, den

Kulturbühne in Travemünde vor dem aus

EIN ATTRAKTIVES ANGEBOT DROHT TRAVEMÜNDE VERLOREN ZU GEHEN

Der Initiator und Betreiber der Kulturbühne Wolfgang Hovestädt hat vor wenigen Tagen öffentlich erklärt, dass die Kulturbühne nun vor dem Aus stehe und er notgedrungen mit seinem Angebot in einen anderen Seebadort ausweichen muss. Hintergrund ist, dass der neue Besitzer den Mietvertrag zum Ende des Jahres aufgekündigt hat.

Claus Pätow (Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Travemünde): „Wir haben schon vor einiger Zeit auf diese Situation hingewiesen und die Unterstützung für die Kulturbühne eingefordert. Doch sichtbar geschehen ist wenig.“

Mit der Kulturbühne ist in den letzten Jahren ein Angebot in Travemünde entstanden, das die Kulturszene vor Ort sehr bereichert hat. Anfangs vielleicht wenig wahrgenommen, bietet die Kulturbühne ihren Gästen vielfältige und qualitativ sehr ansprechende Veranstaltungen, die in Travemünde ansonsten kaum zu finden sind.

„Nicht nur Touristen wissen dieses tolle Angebot zu schätzen. Bei einem Besuch in der Kulturbühne beeindruckte mich besonders das außerordentliche Engagement des Trägervereins, federführend sei hier das Ehepaar Hovestädt genannt. Die Kulturszene lebt geradezu von solchen Initiativen. Hier ist mit Herzblut ein wertvolles Angebot in Travemünde entstanden, das nun kurz vor dem Aus steht. Das darf nicht sein“, so Hans Müller (Vorsitzender des Arbeitskreises Kultur in der SPD Lübeck).

Der kulturpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Peter Petereit äußert hierzu: „Es kann doch nicht angehen, dass wir in Lübeck immer wieder betonen, wie toll wir als Stadt in Sachen Kultur unterwegs sind und jetzt wo eine konkrete Unterstützung für ein kulturelles Projekt in Travemünde zwingend erforderlich wäre, geschieht wenig. Es wird zugesehen wie die Kulturbühne womöglich in absehbarer Zeit Travemünde verlässt. Gefragt ist hier die zuständige Kultursenatorin Weiher, doch von ihr ist jetzt gar nichts zu hören. Oder einmal deutlicher formuliert: es scheint einfacher zu sein in Eröffnungszeremonien und Sonntagsreden in Kultur zu schwelgen als Unterstützung dort zu leisten, wo es jetzt einmal erforderlich ist. Wir setzen uns für den Erhalt der Kulturbühne in Travemünde ein, doch dies bedarf einer breiten Unterstützung.“

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