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Lübeck, den

Ein Affront gegen die Lübecker Wohnungsunternehmen

Der baupolitische Sprecher Harald Quirder und der wirtschaftspolitische Sprecher der SPD-Bürgerschaftsfraktion Jörg Hundertmark erklären:

„Willi Meier von der CDU, der sich im Wirtschaftsausschuss in der Diskussion um die Neugestaltung des Baggersand und Fischereihafens in Travemünde vehement für eine bundesweite Ausschreibung einsetzte und einen Verzicht auf die Umsetzung der Ausschreibung verneinte, hat Unrecht.

Wer allein auf einen höchstmöglichen Kaufpreis setzt, gefährdet ohne Not die Chance für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum in zentraler Lage Travemündes. Die Preistreiberei der CDU ist Gift für preisgünstiges Wohnen. Bei einer Ausschreibung an den Meistbietenden, würde am Schluss nur der Bau von Luxuswohnungen möglich sein.

Es ist sowohl ein Affront gegen die Lübecker Wohnungsunternehmen, die an dem Projekt maßgeblich beteiligt sind, sowie gegen die vielen Travemünder, die sich in den Prozess der Neuordnung im Bereich Baggersand und Fischereihafen eingebracht haben.

Verlässlichkeit und Vertrauen in die Stadt als Vertragspartner würden bei der von der CDU betriebenen Neuausschreibung der städtischen Grundstücke im Bereich Baggersand schweren Schaden nehmen. Die positive Entwicklung in Travemünde wird ohne Not blockiert, zumindest mutwillig gefährdet. Ein Zurück auf null kann kein Ergebnis für Travemünde sein.

Der Blick auf den Werdegang des Projektes belegt dies nachdrücklich. Seit 2007 wird an den Voraussetzungen für eine einheitliche Bebauung in enger Zusammenarbeit mit der Verwaltung gearbeitet. Vorarbeiten, die bei einer anderweitigen Vergabe umsonst gewesen wären.

Die SPD-Bürgerschaftsfraktion wird daher aus gutem Grund an den bisherigen Planungen festhalten, um die Entwicklung in Travemünde voranzutreiben, und eine Ausschreibung ablehnen.“

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