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Lübeck, den

Bürgerservice muss an alle bisherigen Standorte zurück

Zur aktuellen Debatte um den Bürgerservice der Hansestadt Lübeck, erklären die Bürgerschaftsmitglieder und Ortsvereinsvorsitzenden, Peter Reinhardt, Marek Lengen, Nils Düster und Jan Lindenau:

„Das organisatorische Chaos beim Bürgerservice muss ein Ende haben. Nach der Hauptausschuss-Sitzung am gestrigen Dienstag entsteht der Eindruck, dass im Senat die eine Hand nicht weiß, was die andere tut. Wir fordern alle Senatsmitglieder dazu auf, im Interesse eines guten Bürgerservices gemeinsam an konkreten Lösungen zu arbeiten und nicht ein Schwarze-Peter-Spiel zu beginnen.“ so SPD-Fraktionsvorsitzender, Jan Lindenau.

Dazu Peter Reinhardt, sowohl stellv. Fraktionsvorsitzender wie auch stellv. SPD-Ortsvereinsvorsitzender Vorwerk-Brolingplatz-Waisenhof: „Wir hatten in der Fackenburger Allee ein sehr gut funktionierendes Servicebüro der Stadt, welches eine Vielzahl von Fällen dezentral abarbeiten konnte. Es ist der Verwaltung nachweislich nicht gelungen, diese Lücke aufzufangen. Als Konsequenz muss folglich die Schließung rückgängig gemacht werden. Wir wollen im Stadtteil St. Lorenz Nord für unsere Bürger die Wiedereröffnung.“

Der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins St. Lorenz Nord, Marek Lengen, ergänzt: „Die Entscheidung, Stadtteilbüros zu schließen war falsch. Jetzt muss sie korrigiert werden. Die ehemaligen Standorte St. Lorenz Nord (Fackenburger Allee), Moisling und Kücknitz müssen wieder eröffnet werden.“

Nils Düster, SPD-Ortsvereinsvorsitzender Dornbreite: „Wir lehnten bereits damals die ersatzlose Schließung ab und möchten wieder eine gute Erreichbarkeit und schnelle Bearbeitungszeiten. Der jetzige Service der verbliebenen Büros ist unzumutbar.“

Die SPD-Vertreter betonen, dass im November 2014 auch nicht nur einfach eine Schließung im Bürgerschaftsbeschluss formuliert war, sondern eine Bedingung erfüllt werden sollte, nämlich „nachdem die Verwaltung den Online-Service optimiert sowie alternative Anlaufstellen für den Bürgerservice in bestehenden Einrichtungen in den Stadtteilen errichtet hat“ (Zitat aus Haushaltssatzung der Hansestadt Lübeck 2015, Vorbericht, 1. Teil Strukturdaten). Es wurden jedoch die Stadtteilbüros geschlossen, ohne den Service in den Stadtteilen optimiert zu haben. Im Ergebnis konnten Kernaufgaben der Stadtverwaltung –trotz Nachbesserungsversuchen- seit Sommer 2015 nicht mehr richtig erledigt werden.

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