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Lübeck, den

Aufsuchende Seniorenarbeit stärken - gegen Vereinsamung im Alter

Zum Haushaltsantrag der SPD-Bürgerschaftsfraktion, der die Stärkung der Seniorenarbeit durch präventive Hausbesuche in den Fokus rückt, erklärt der sozialpolitische Sprecher Ingo Schaffenberg:

„Seit 2005 hat sich die Hansestadt Lübeck mit dem Konzept „Leben und Wohnen im Alter“ beschäftigt.
Denn Lübeck wird nicht nur bunter, wir werden auch insgesamt älter. Deshalb war und ist es richtig, sich dem demografischen Wandel mit konkreten Konzepten zu stellen.

Mit viel Kreativität, mit Engagement und Herzblut haben sich die Lübecker Verwaltung, Vereine sowie Verbände, trotz enger finanzieller und personeller Ressourcen, diesem Thema gewidmet. Dafür an dieser Stelle unser Dank an alle Engagierten.

Konzepte zu erstellen und sich in Steuerungsgruppen inhaltlich und konstruktiv mit dem Thema zu beschäftigen ist die eine Seite von Politik. Mut und Konsequenz zu beweisen, endlich auch Projekte aus den Konzepten umzusetzen und für die finanzielle Ausstattung zu sorgen, ist aber a notwendig.

Aufgrund der sozialdemokratischen Initiative ist nun endlich Geld frei für das Projekt der präventiven Hausbesuche. Die Idee stammt aus München, in Lübeck setzen diese Idee schon einige freie Träger um, und wir wollen als Hansestadt Lübeck diese Idee mit nach vorn bringen und langfristig finanziell absichern. Deshalb haben wir den Antrag gestellt 50.000 Euro jährlich ab 2017 für diese Arbeit bereitzustellen.

Soziale Isolierung, Einsamkeit, Hilflosigkeit überwinden sind nicht nur Aufgabe von Ehrenamt und der aufmerksamen Nachbarschaft, sondern auch eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe.

Wir Sozialdemokraten freuen uns sehr, dass die CDU von ihrer Politik der „Nichtbefassung von sozialen Projekten, die Geld kosten“ abgerückt ist und so diesem Projekt eine Chance mit eröffnet.“

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